Alte Spiele und altes Spielzeug üben einen unvergleichlichen Reiz aus. Über das gesamte Land verteilt finden sich unzählige Spielzeugmuseen. Viele beschäftigen sich mit der Geschichte des Spielzeugs allgemein, meist ab einem bestimmten Jahr, sodass man hier die Spielwaren und alten Spiele entdecken kann, mit denen man selbst, die Mutter oder sogar die Großmutter gespielt hat. Das älteste Spielzeugmuseum steht in Thüringen und beschäftigt sich nicht nur mit nationalen Spielwaren, sondern zeigt auch Spielwaren aus dem alten Ägypten, dem antiken Rom und Griechenland. Andere Spielzeugmuseen beschäftigen sich mit besonderen Spielwaren und sind meistens an Produktionsstätten angeschlossen. Puppenhersteller zeigen in angegliederten Museen die Geschichte der Firma und die Entwicklungsgeschichte der Puppen, dasselbe gilt für Teddybären. Dann gibt es noch einige Freilichtmuseen bestimmter Spielwarenhersteller, in denen gezeigt wird, was mit den Spielwaren des Unternehmens alles möglich ist. Hier werden Miniaturwelten ausgestellt, die für Kinder und Erwachsene sehr beliebt sind. In einigen geschichtlichen Museen, vor allem für Frühgeschichte kann man oft alte Brettspiele bewundern und lernt so etwas über die lange Tradition einiger Spiele, z. B. Schach oder Backgammon.